Yoschi

YoschiGeschlecht: Hündin, kastriert
Alter: ca. 3 Jahre
Rasse: Labi-Mix
Größe: Schulterhöhe ca. 57cm, ca. 33Kg

Yoschi wurde eines Tages von Touristen auf der Insel Santorini/Griechenland zur kleinen Auffangsstation der Insel gebracht. Sie fanden sie ausgehungert und völlig dehydriert am Strand. Sie hinkte und war in einem erbärmlichen Zustand. Schnell erholte sich Yoschi und wurde schnell zum Liebling aller Betreuer im Shelder.

Wenn man Yoschi kennenlernt weiß man schon nach wenigen Minuten, warum sie überall so beliebt ist, sie ist einfach ein Schatz, extrem liebenswert, immer gut gelaunt, freut sich über jede Berührung, aber ist dennoch nie aufdringlich oder fordernd.

Leider hat sie eine alte Verletzung am Hinterbein, deshalb hinkt sie beim Laufen etwas. Sie hat jedoch keine Schmerzen! Unglücklicherweise gibt es auf der Insel keine Möglichkeit, die Ursache ihres Hinkens zu untersuchen, vermutlich wurde sie früher einmal von einem Auto angefahren.

Wir danken Frau Gabriele V. für die Übernahme der Rettungspatenschaft.

Update, Januar 2016

Endlich konnte unsere Yoshi Dank ihrer Rettungspatin und dem Engagement einiger unserer Helfer, die privat extra nach Santorini geflogen sind, nach Deutschland kommen und wurde in einer “Notpflegestelle” untergebracht.

Als erstes wurden die wichtigen Röntgenaufnehmen ihres Beines und Hüfte gemacht. Das Ergebnis war erschütternd: Yoshi hatte einen mehrfachen Beckenbruch und einen Bruch in ihrem linken Hinterbein. Beides ist ohne medizinische Versorgung verheilt, die Hüfte einfach wieder irgendwie zusammen gewachsen und das Bein an der Bruchstelle so zertrümmert, dass es dort nur noch von den Muskeln und der haut gehalten wird. Die Hüfte verursacht trotz der schlechten Fehlstellung kaum Probleme, das größe Problem ist der Bruch inm Bein. Dort hat Yoshi bei Belastung oder wenn sie länger gelegen hat und aufsteht definitiv Schmerzen.

Fazit: auch eine Operation der Hüfte mit evtl. Femurkopfentfernung würde keine Verbesserung des jetzigen Zustandes bringen. Man kann nur versuchen, durch Physiotherapie zum Muskelaufbau beizutragen. Dasselbe gilt auch für ihr Bein. Hier versuchen wir zusätzlich noch eine Blutegeltherapie……. An schlechten Tagen bekommt sie ein Schmerzmittel.

04_DSC04858_2Trotz dieser Diagnose weiß man wenn man Yoschi kennenlernt schon nach wenigen Minuten, warum sie überall so beliebt ist, sie ist einfach ein Schatz, extrem liebenswert, immer gut gelaunt, freut sich über jede Berührung, aber ist dennoch nie aufdringlich oder fordernd. Sie tobt gerne auf der Hundewiese, rennt mit ihrer Hundekumpelin Osita und verträgt sich super mit anderen Hunden.

Nun wartet Yoschi darauf, dass sich Menschen finden, die sie so nehmen wie sie ist, auch mit dem Wissen, dass Yoschi vielleicht im Alter große Schmerzen in ihrem Bein haben könnte…

Haben sie eine offene Tür für Yoschi und wollen sie wie einen Sonnenstrahl herein lassen?

Yoschi kann in ihrer Pflegestelle in Wiesbaden besucht werden

Yoschi in Deutschland

Yoschi

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